27.12.2001 Die Reise führte uns weiter nach Bequia ("Beckwäh" gesprochen) in die Admirality Bay, / Port Elisabeth. Dieser Ort ist auch so richtig, wie man sich einen Ort in der Karibik vorstellt. Ein kleiner Marktstand mit Obst- und Gemüseverkäufern (die enorme Preise für ein wenig Gemüse verlangen, aber so ist das eben in der Karibik), ein paar kleine Bars, Lebensmittelgeschäfte, eine Bank (wir brauchen ja jetzt EC, East Carribian Dollar), eine Post und für die Leute mit Liebeskummer oder Sehnsucht ein paar Telefone. Die Handys gehen seit St.Lucia nicht mehr, die Grenadinen roamen nicht mit dem Rest der Welt. Was für ein komisches Gefühl, mal ohne Netz zu sein... ich kannte das gar nicht mehr.
Abends in Bequia gingen wir dann ins Frangipani noch einen Drink zu uns nehmen - oh, erwähnte ich schon, in der Karibik liegt man eher selten am Steg sondern ömeist an Moorings, die in der Bucht festgemacht sind. Eine Mooring ist eine Leine, die auf Grund festgemacht ist, und an der man sein Schiff festmacht. Also eigentlich wie ne Art festbetonierter Anker. Wenn man nun mit seinem Schiff in so ner Bucht ankommt wo Moorings sind, macht man sich an einer fest bzw. es kommen gleich irgendwelche Leute in Motorbooten, die einem beim Festmachen helfen, und zahlt eine Art Liegeplatzgebühr für die Nacht (irgendwo zwischen 40-75 EC, also 20-35 US$).
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