Archiv der Kategorie: Löten

Kopfhörer reparieren

Jetzt wollte ich eigentlich einen Artikel schreiben, wie toll ich doch ausgemessen habe, welche Adern beim Urbanears Plattan Kopfhörer wo hin gehen, aber das wurde von Christine hier schon viel schöner beschrieben. Also mach ich hier gerade mal noch ein paar Zusatzbilder und geb vor allem den Tip:

Nicht die Original-Plaste-Tülle vom Klinkenstecker nehmen, weil die ist ja nur Schutz und das Kabel wird nur vom Metall des Steckers gehalten. Was viel besser hält, auch wenns ein paar Euro kostet: sugru ist ne selbsthärtende (aber immer noch elastisch bleibende) Silikonknete.

Und wenn man dann schon dabei ist, kann man den Crimpanschluss des Steckers um 90° abbiegen und hat magischerweise einen Winkelstecker, der bei den meisten Geräten viel besser passt…

Ah: und wer nen unbekannten Kopfhörer hat und die Kabelbelegung rausbekommen will: eine 1,5 Volt Batterie an die losen Kabelenden des Kopfhörers hilft beim Rausbekommen, wo rechts und links und Masse ist. Das Micro ist halt das, was übrig bleibt 😉

Badezimmerspiegel

Eine ganz einfache Bastelarbeit, die aber sehr schön aussieht und einem morgens wenigstens ein wenig den Start erleichtert.

Auf ein normales Sperrholzbrett wird in die Mitte mit Spiegelkleber ein Spiegel geklebt, aussenrum Plastikrasenkacheln nach Geschmack – ich fand die mit Gänseblümchen sehr schön.

Nun kann man mit einem Bohrer an die Stellen, wo man möchte (siehe Bilder), Löcher bohren und in diese mit Heisskleber sogenannte Farbwechsel LEDs (z.B. von Segor) einkleben, Höhe nach Geschmack, die Enden sollten hinten natürlich zum Verlöten rausschauen. Jetzt noch mit blankem Draht hinten alle parallel verlöten, von Zeit zu Zeit ein 100nF Kondensator entflackert das ganze ein wenig, ein 3,6V Netzteil dran und fertig.

Da die LEDs klar sind und so viel zu arg blenden würden, hab ich einfach ein paar von den Blüten von den Plastikstengeln entfernt und mit UHU Hart auf die LEDs geklebt.

MAMEKiosk – Update

Ein Nachtrag zum MAMEKIOSK:

Jetzt geht es darum das ganze auf RPI2 umzurüsten. Und ne USB Audio Karte reinzubauen. Zweiteres ganz einfach mit nem billig-USB-Dongle und dieser Anleitung.

Das aktuelle Image von piplay ist flugs gezogen, aber: pikeyd geht wohl nicht auf dem RPI2… also geschaut und da gibt es Retrogame was das gleiche machen sollte… sieht auch alles gut aus… aber irgendwas klappt da doch noch nicht ganz. Auf jeden Fall muss die obige Verdrahtung in retrogame.c so hardgecodet sein:


ioStandard[] = {
 { 7, KEY_LEFT }, // Joystick (4 pins) 
 { 9, KEY_RIGHT },
 { 10, KEY_DOWN },
 { 11, KEY_UP },
 { 17, KEY_LEFTCTRL }, // A/Fire/jump/primary 
 { 22, KEY_LEFTALT }, // B/Bomb/secondary 
 { 4, KEY_SPACE }, // C 
 { 8, KEY_5 }, // Credit
 { 15, KEY_1 }, // Start 1P 
 { 14, KEY_2 }, // Start 2P 
 { -1, -1 } }; // END OF LIST, DO NOT CHANGE 

Ob das nun funktioniert hat, kann man z.B. mit input-events 1 nachprüfen (aus dem input-utils paket).

Was ich noch nicht rausbekommen habe: welches das input mapping für die Bestätigung von safequit ist, also hab ich misc_safequit no in advmame.rc gesetzt. Ah, habs: [ui_select] isses… also doch safequit an.

BTW: ich hab doch das alte advmenu vom alten pimame genommen, das gefällt mir wesentlich besser als die ganzen vielen Emulatoren, ich will eh nur advmame.

Ergebnis vom Ganzen? Einiges gelernt, einiges gebastelt und: alles ist viel flüssiger und der Ton eiert nicht mehr rum, wenn die CPU unter Last kommt! Hat sich also gelohnt!

MAMEkiosk

Ein Projekt, das schon länger im Bau ist. Aber auch schon immer wieder mal fröhlich gespielt wird. In meiner beruflichen Historie hab ich am Telekiosk mit gebaut und wollte immer mal so ein Teil als Andenken haben, was auch irgendwann geklappt hat. (Dank an den Spender an dieser Stelle 🙂 ) Dieser ist von der Bildschirmkonstruktion und von der Gehäusestabilität hervorragend dazu geeignet, eine Spielekonsole nach alter Provinienz abzugeben. Also flugs das ganze alte Gerümpel raus – alleine schon wegen Lautstärke und Stromverbrauch – und ein Raspberry Pi rein. Fertig. … oh, moment. Der eingebaute TFT hat nur LVDS Input…

Die – elektrisch – einfachste Variante: TFT raus, billigen 17″ TFT abgreifen, einbauen – der Touch kann ja weiter verwendet werden.

Die Distribution, die drauf läuft ist ein PiMAME (jetzt PiPlay genannt),  mit kleinen Anpassungen. Für die Joysticks hab ich GPIO Pins benutzt (da ich nur einen Joystick und ein paar Knöppe gemacht hab, hat das gereicht), getrieben wird das über pikeyd, die Buttons hab ich mit Widerständen (siehe hier) an die GPIOs gemacht.

/etc/rc.local:

amixer cset numid=3 1
alsactl restore
/sbin/pikeyd -d
exit 0

/etc/pikeyd.conf:

KEY_LEFTCTRL    17
KEY_LEFTALT     22
KEY_SPACE       4
KEY_RIGHT       9
KEY_DOWN        10
KEY_UP          11
KEY_LEFT        7
KEY_5           8
KEY_1           15
KEY_2           14